Tag der offenen Tür im Spritzenhaus

(zurück) Am 20. Oktober haben das Flüchtlingsprojekt der Region 2, die Integrationsberatung des Diakonieverbandes Hannover-Land und der Verein Landungsbrücke e.V. in einer offiziellen Feier in der St.-Johannes-der-Täufer Kirche in Uetze die Einweihung ihrer gemeinsamen Anlaufstelle in der Nordmannstraße 15 gefeiert. Als eine "neue Heimstatt für Geflüchtete und ihre ehrenamtlichen Patinnen und Paten" bezeichnete Bürgermeister Werner Backeberg in seinem Grußwort die neuen Räume im Spritzenhaus. Die erste Vorsitzende des Flüchtlings-Ad-hoc-Ausschusses, der über die Vergabe der landeskirchlichen Mittel im Kirchenkreis Burgdorf entscheidet, Pastorin Susanne Paul verglich das Sichtbarmachen des sozialen Engagements in Uetze mit dem Einsatz einer Wärmebildkamera: beim Aufspüren der Wärmequellen würden hier besonders hohe Werte gemessen werden können.

Tatsächlich verfügt die Kommune Uetze über ein breit aufgestelltes Netzwerk, welches sich bestehend aus Verwaltung, Vereinen, Diakonie, Kirche und Zivilgesellschaft für das Gemeinwohl einsetzt. Im Spritzenhaus bündeln einmal mehr Diakonie und die ehrenamtlich geführte Landungsbrücke die Angebote für Migrantinnen und Migranten sowie für Geflüchtete bei der Bewältigung von Alltagsproblemen und die Integration in Bildung und Arbeit. Die erste Vorsitzende der Landungsbrücke Claudia Ruhs und die hauptamtliche Mitarbeitende der Füchtlings- und Migrationsarbeit im Kirchenkreis Burgdorf Sandra Körtke freuten sich daher über die wohlwollenden Grußworte und das Interesse an der Arbeit, das die vielen Gäste am Tag der offenen Tür bekundet haben. Fest steht, dass die Willkommensstruktur in Uetze vom anhaltenden ehrenamtlichen Engagement lebt. Bleibt zu wünschen, dass dieser Prozess weiterhin soviel Wärme erzeugt, das dieser fühl- und messbar auf das gemeinsame Miteinander abzustrahlen vermag.