Canticum Novum konzertiert in Uetze

Canticum Novum, der Kammerchor des Kirchenkreises Burgdorf, ist mit seinem aktuellen Programm am Sonntag, dem 26. Juni 2022, um 18.00 Uhr in der Johannes-Der-Täufer-Kirche in Uetze zu Gast.

Nach langer Corona-Abstinenz konnten sich die Sängerinnen und Sänger des Kammerchores im Frühjahr endlich wieder zu gemeinsamen Proben treffen. Zur Zusammenstellung des Programms sagt Kirchenkreiskantor Martin Burzeya, der Leiter des Chores: "Für unsere geplante Stettin-Reise im Herbst 2020 hatten wir ein schönes Programm vorbereitet. Es heißt 'Begegnung' und passt auch zu unserem Auftritt in Uetze. Es stellt Gegensätze wie Licht und Dunkel, Leben und Tod sowie Krieg und Frieden einander gegenüber. Insbesondere mit dem letzten Gegensatzpaar greifen wir die aktuelle Situation in der Ukraine auf."

Karin Lawrenz wird verabschiedet

Karin Lawrenz wird in einem Gottesdienst am 19.06.2022 von Superintendentin Sabine Preuschoff in den Ruhestand verabschiedet. Sie war dann über 28 Jahre Diakonin in unserer Kirchengemeinde. Kindergottesdienst, Arbeit für Flüchtlinge, Sozialfonds sind Stichworte, die in den letzten Jahren die Arbeitsinhalte von Karin Lawrenz maßgeblich geprägt haben.

Liebe Karin, womit hat denn deine Arbeit in Uetze eigentlich begonnen?

K. Lawrenz: Oh, das ist ja schon lange her. Schwerpunkt meiner Tätigkeit war damals die Arbeit mit Kindern, Familien und Frauen. Familiengottesdienste, Kinderfreizeiten, Kindergruppen und bald dann auch die Kinderkirche habe ich mit vielen ehrenamtlich Mitarbeitenden geplant und durchgeführt. Hinzu kam die Arbeit mit Frauen beim Frauenfrühstück und bei Frauengottesdienst zu unterschiedlichen Themen. In den letzten 10 Jahren habe ich immer mehr im diakonischen Arbeitsfeld gemacht. Das ist auch nötig, denn für diese Aufgaben müssen hauptamtlich Mitarbeitende der Kirchengemeinde vorhanden sein.

Bereit für den Besuch ...

von Superintendentin Sabine Preuschoff aus Burgdorf. In der Woche vom 13.-19. Juni findet in unserer Gemeinde die (eigentlich) alle 6 Jahre vorgesehene Visitation (der Besuch) statt - durch die Pandemie hat sich das etwas verzögert, denn unsere letzte Visitation war 2013. Ziel ist es, die vergangenen Jahre zu betrachten, zu analysieren und die Zukunft zu bedenken. In Gesprächen mit dem Kirchenvorstand und den haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden, in Gottesdienst und Veranstaltungen, in der Konfirmanden- und Jugendarbeit werden wir einen Einblick in unser Gemeindeleben geben und einen Blick von außen zurückbekommen, damit wir nicht betriebsblind werden, sondern uns gut weiter entwickeln können - besonders natürlich auch im Hinsicht auf das "Wir" in der geplanten Fusion mit den Kirchengemeinden Dollbergen-Schwüblingsen und Hänigsen-Obershagen. Die Besuchswoche endet mit dem Visitationsgottesdienst, der von Pastorin Heidi Kück und Pastor Ulrich von Stuckradt-Barre vorbereitet wird. Natürlich besteht auch für die Mitglieder der Gemeinde die Möglichkeit mit Superintendentin Preuschoff zu sprechen. Sobald die Besuchsplanungen abgeschlossen sind, werden wir darüber in der Presse und auf unserer Homepage informieren.

Geänderte Corona Regeln ab 3. April

Der Kirchenvorstand hat in seiner letzten Sitzung folgende Änderungen der Corona Regeln beschlossen, die bis auf Weiteres gelten:

Ende des Projekts
"Diakonie in der Region 2"

Am 31.12. wurde das Projekt Flüchtlingsarbeit in der Region 2 nach 5,5 Jahren beendet. Die Mittel für die Flüchtlingsarbeit sind nicht mehr im ausreichenden Maße vorhanden. Eine Weiterbeschäftigung der Koordinatorin Sandra Körtke ist so nicht mehr möglich und der Mietvertrag mit dem alten Spritzenhaus musste gekündigt werden. Im Gespräch mit Diakonin Karin Lawrenz blickt sie auf die erfolgreiche Arbeit zurück.

Lawrenz: In deinem Büro im Spritzenhaus steht auf dem Deckenbalken ein alter Spruch der Feuerwehren: "Einer für Alle, Alle für Einen." Könnte dies auch ein Motto für deine Arbeit hier gewesen sein?

Körtke: Ja, absolut. Die Flüchtlingskrise führte auch in Uetze zu einer Welle der Solidarität und Hilfsbereitschaft. Die Kirchengemeinden waren von Anfang an daran beteiligt, die geflüchteten Menschen willkommen zu heißen und ihnen zur Seite zu stehen. Als ich im Juni 2016 meine Arbeit für das Diakonieprojekt aufnahm, waren die ehrenamtlich Mitarbeitenden bereits voller Tatkraft dabei.

Nach über 30 Jahren Orgeldienst: H.-J. Rinnau wird verabschiedet

Im Rahmen des Gottesdienstes am 30. Januar wird Hans-Joachim Rinnau nach mehr als 3 Jahrzehnten Orgeldienst in unserer Gemeinde verabschiedet. Im Gespräch mit ihm beleuchtet Uwe Hoffmann die Zeit, die Hans-Joachim Rinnau an der Klavier- oder Orgelbank oder als Leiter der Kantorei für unsere Kirchengemeinde eingesetzt hat.

Hoffmann: Seit wann sind Sie in der Uetzer Kirchengemeinde musikalisch aktiv und wer war damals Pastor?

Rinnau: Die allererste Tätigkeit in Uetze ergab sich bei einem Orgeldienst anlässlich einer Beerdigung auf dem Friedhof in der Kapelle; zu der Zeit war ich noch Schüler am Gymnasium Lehrte und Orgelschüler bei dem Burgdorfer Kantor Gerhard Reich.
Seit 1968 war ich zunächst in Sievershausen als Organist und Kirchenchorleiter im Nebenberuf beschäftigt.
Ab 1975 war ich als Organist in Steinwedel, schließlich seit 1993 als Chorleiter und Organist in Uetze und zwar während der Wirkungszeit des sehr verehrten Pastors Herrn Gelin.

Nach dem Erntedankgottesdienst am 03.10.2021 in der Festscheune am Irenensee gaben die drei Kirchenvorstände der Region den anwesenden Gemeindegliedern ihren Beschluss zur Fusion der 3 Kirchengemeinden zum 01.01.2023 bekannt.

Die Folien zu dieser Veranstaltung können Sie hier herunterladen.

Jede Krise birgt Chancen:

Neustart der Seniorenarbeit in 2022

Der Zusammenschluss unserer Kirchengemeinden Hänigsen-Obershagen, Dollbergen-Schwüblingsen, Uetze-Katensen bietet uns nun die Möglichkeit, regelmäßig Veranstaltungen für unsere Senioren anbieten zu können; angedacht sind z.B. monatliche Nachmittagstreffen mit Kaffee, Kuchen, Liedern, Vorträgen o.ä. im Wechsel in Hänigsen, Dollbergen und Uetze. Vielleicht gibt's ja Ideen dazu?

Es wäre toll, wenn Sie Zeit und Lust hätten, sich an der Organisation zu beteiligen, denn nur gemeinsam lässt sich viel erreichen; sprechen Sie uns an, wir freuen uns!